Silber für Cuche. Österreicher gehen leer aus.

Garmisch-Partenkirchen. Als der Schweizer Altstar Didier Cuche die Bestzeit um 0,32 Sekunden verpasst hatte, atmete der führende Kanadier Erik Guay erleichtert durch und ballte als Weltmeister die Faust. Wie 2009, als der diesmal verletzt fehlende John Kucera den Titel in der alpinen Königsdisziplin geholt hatte, kommt der Gewinner einer WM-Abfahrt zum zweiten Mal aus Kanada.

„Das ist das beste Gefühl der Welt. Ich muss aufpassen, dass ich nicht komplett ausraste“, jubelte der 29-Jährige, der zwei seiner drei Weltcup-Siege in Garmisch-Partenkirchen geholt hatte. Cuche blieb „nur“ Platz zwei. Bronze ging an Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer (Italien). Für die durch Verletzungen arg gebeutelte österreichische Speedmannschaft blieb nur Platz vier durch Romed Baumann.

Andreas Sander stürzt und fällt rund vier Wochen aus

Die deutschen Teilnehmer griffen nicht in den Kampf um die Spitzenplätze ein. Tobias Stechert wurde 31., der Ennepetaler Andreas Sander erlitt bei einem Sturz einen Innenbandriss im rechten Knie und fällt rund vier Wochen aus.

„Das ist natürlich bitter, weil ich eine gute Saison gefahren habe“, sagte der Junioren-Weltmeister von 2008 in Garmisch-Partenkirchen. Leicht humpelnd kehrte Sander am Samstagabend aus dem Krankenhaus zurück und wurde von seinen Eltern, Familie und Freunden in einem Restaurant mit Applaus begrüßt.

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