Borussia spielt 1:1 gegen Cottbus – es ist das achte Unentschieden im eigenen Stadion.

Der Cottbuser Cagdas Atan ringt den Dortmunder Sebastian Kehl im Strafraum nieder. Das Foul führt zum Strafstoß.
Der Cottbuser Cagdas Atan ringt den Dortmunder Sebastian Kehl im Strafraum nieder. Das Foul führt zum Strafstoß.

Der Cottbuser Cagdas Atan ringt den Dortmunder Sebastian Kehl im Strafraum nieder. Das Foul führt zum Strafstoß.

dpa

Der Cottbuser Cagdas Atan ringt den Dortmunder Sebastian Kehl im Strafraum nieder. Das Foul führt zum Strafstoß.

Dortmund. Jürgen Klopp hatte es eilig, in die Katakomben des Dortmunder Stadions zu kommen. Daran war aber wohl kaum die unangenehm kalte Witterung schuld, sondern eher das Resultat gegen Energie Cottbus. 1:1 hieß es am Ende eines mäßigen Spiels.

"Wir haben uns das Ergebnis sicher anders vorgestellt. Aber Cottbus ist wirklich eine Mannschaft, die sehr schwer zu schlagen ist. Wir sind aber sehr selbstkritisch", sagte Klopp. Zu allem Überfluss wird dem BVB in den kommenden Wochen Young-Pyo Lee fehlen. Der Koreaner war in der Nachspielzeit von Schiedsrichter Peter Sippel mit Rot des Feldes verwiesen wurde, nachdem Lee den Cottbuser Pavo Savicevic mit einem Tritt gegen die Brust außer Gefecht gesetzt hatte.

Cottbus hatte vor der Pause weitere hochkarätige Möglichkeiten

Für die Cottbuser bedeutet das Remis wieder ein wenig mehr Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg. "Wir sind zufrieden, denn wir haben gegen eine gute Mannschaft einen Punkt geholt", sagte Bojan Prasnikar. Aber der Trainer von Energie Cottbus war vielleicht sogar ein wenig zu bescheiden, denn mit ein wenig mehr Genauigkeit wäre für die Gäste auch ein Sieg möglich gewesen. Allein vier hochkarätige Tormöglichkeiten hatte seine Mannschaft neben dem zu diesem Zeitpunkt verdienten Führungstreffer von Cagdas (31.).

Die Dortmunder wirkten bis dahin gehemmt und einfallslos. Dass sie doch noch den Ausgleich erzielen konnten, hatten sie Peter Sippel zu verdanken, der nach einem Gerangel zwischen Cagdas und Sebastian Kehl auf Elfmeter entschied. Alexander Frei verwandelte sicher (36.).

Am Ende blieben nicht nur 66300 enttäuschte Zuschauer zurück, sondern auch ein frustrierter Trainer. "Wir wollten Bestmarken setzen, über die man in 100 Jahren noch spricht. Acht Unentschieden zuhause haben wir dabei aber nicht eingeplant", sagte Klopp. Und dann richtete sich sein Blick in die nahe Zukunft, ohne dass er dabei viel Zuversicht ausstrahlte. "Wir haben jetzt fünf Tage Zeit, um uns auf das Revierderby gegen Schalke am Freitag vorzubereiten. Die werden wir nutzen." Auch Klopp selbst kann wohl ein wenig Unterstützung gebrauchen.

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