Vorn dabei
Philipp Buhl (l) segelt vor Miami in der Spitze mit. Foto: Luis Tejido

Philipp Buhl (l) segelt vor Miami in der Spitze mit. Foto: Luis Tejido

dpa

Philipp Buhl (l) segelt vor Miami in der Spitze mit. Foto: Luis Tejido

Miami (dpa) - Philipp Buhl bleibt der größte deutsche Hoffnungsträger im olympischen Segelsport. Der 24 Jahre alte Lasersegler aus Sonthofen rückte zwei Tage vor Ende des Weltcups vor Miami auf Platz zwei vor.

Deutschlands Segler des Jahres reichten die Ränge 15 und drei, um den Australier Matthew Wearn und den dreimaligen brasilianischen Olympiasieger Robert Scheidt zu überholen und sich die Chance auf eine Top-Platzierung zu erarbeiten.

«Ich habe heute zwei Penaltys kassiert, bin aber sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen», meinte Buhl. Und ergänzte: «In einem Rennen konnte ich sogar die Startkreuz gewinnen. Das ist wie ein Ritterschlag.»

Die 470er-Segler Ferdinand Gerz aus München und Oliver Szymanski aus Berlin stürzten nach einem nicht beendeten Rennen vom fünften auf den elften Platz ab und müssen nun um den Einzug in das Rennen der besten zehn Teams am Sonntag kämpfen. Dies gilt auch für die deutschen 49er-FX-Seglerinnen: Als Beste wahrten die Kieler Zwillinge Jule und Lotta Görge auf Platz acht ihre Chance auf die Finalteilnahme.

Leistungsträger wie der Olympia-Vierte und RS:X-Surfer Toni Wilhelm (16.) aus Dogern oder die 49er-Europameister Erik Heil und Thomas Plößel (12.) segeln bislang unter ihren Möglichkeiten.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer