Thomas Lurz wurde in Brasilien disqualifiziert. Foto: Raul Diaz
Thomas Lurz wurde in Brasilien disqualifiziert. Foto: Raul Diaz

Thomas Lurz wurde in Brasilien disqualifiziert. Foto: Raul Diaz

dpa

Thomas Lurz wurde in Brasilien disqualifiziert. Foto: Raul Diaz

Santos (dpa) - Der Auftakt in den diesjährigen Marathon-Weltcup im Freiwasserschwimmen über die olympische Zehn-Kilometer-Distanz ist den deutschen Startern missglückt. In Santos in Brasilien wurde Thomas Lurz zum ersten Mal in seiner langen Laufbahn disqualifiziert.

«So einen Quatsch habe ich noch nie erlebt», sagte der Würzburger. Von einem einheimischen Unparteiischen war ihm vorgeworfen wurde, er habe sich bei der letzten Verpflegungsstation verbotener Weise an einer Stange festgehalten. Als es die Rote Karte für den zehnfachen Weltmeister und Olympia-Zweiten von London gab, lag er noch aussichtsreich im Rennen. «Zum Zeitpunkt der Disqualifikation bin ich mit im Vorderfeld gelegen», sagte er.

Bester Deutscher war nach 2:02:38,17 Stunden Christian Reichert (Wiesbaden) auf Rang elf. Der Olympia-Achte Andreas Waschburger (Saabrücken) kam gar erst auf einem enttäuschenden Rang 27 ins Ziel (2:03:48,91). Auch bei den Frauen lief es nicht nach Wunsch. Die Olympia-Fünfte Angela Maurer hatte sich mehr versprochen als nur Rang zwölf (2:11:55,31). Nadine Reichert (beide Mainz) belegte nach 2:13:58,63 Stunden Platz 17. Der Sieg ging bei den Männern überraschend an den Franzosen Roman Beraud (2:02:26,01). Bei den Frauen gewann Emily Brunemann (USA) in 2:11:18,04 Stunden.

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