Schalke streicht das dringend benötigte Geld ein.

Schalkes Raul weiß um die Bedeutung des Schalker Erfolgs.
Schalkes Raul weiß um die Bedeutung des Schalker Erfolgs.

Schalkes Raul weiß um die Bedeutung des Schalker Erfolgs.

dpa

Schalkes Raul weiß um die Bedeutung des Schalker Erfolgs.

Lissabon. Nach dem 2:1 bei Benfica Lissabon und Tabellenplatz eins in der Gruppe B wirkten die Profis, als hätten sie gerade einen Pflichtsieg zustande gebracht.

Dabei war Lob fällig: Mit 13 Punkten aus sechs Champions-League-Partien haben die Schalker problemlos das Achtelfinale erreicht. Damit können die Schalker gelassen auf die Auslosung desselben am 17. Dezember blicken.

Felix Magath war auch aus anderem Grund sanftmütig wie ein Lamm: Die Klub-Kassen haben sich wieder merklich gefüllt. "Selbstverständlich ist Geld ein wichtiges Thema. Wir haben sicher fünf Millionen Euro mehr als geplant eingenommen", sagte Magath lächelnd.

13,7 Millionen Euro verdient Schalke allein aus Prämien

Der exakte Betrag lässt sich noch nicht errechnen, da der den Schalkern zustehende Anteil aus dem Marktpool für die drei deutschen Teams (47 Millionen Euro) nach einem komplizierten Schlüssel errechnet werden muss. Mindestens aber 15 Millionen Euro dürfte der hoch verschuldete Klub auf diesem Weg erhalten. Zudem hat die Mannschaft allein 13,7 Millionen Euro an Prämien und weitere sechs bis acht Millionen Euro aus Zuschauereinnahmen erwirtschaftet.

Damit hat Felix Magath die Investitionen, die er zur radikalen Kaderumgestaltung aufgewendet hatte, refinanziert. Für 37 Millionen Euro hatte der 57-jährige Spieler wie Jurado oder Angreifer Klaas-Jan Huntelaar verpflichtet und Profis wie Heiko Westermann oder Rafinha für 16 Millionen Euro verkauft.

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