Transfer-Gipfel mit Aufsichtsrat Clemens Tönnies. Weiteres Werben um Rául.

Felix Magath (l) konnte seine Forderung nach einer Erhöhungs des Etats für die Mannschaft beim Aufsichtsrats-Vorsitzenden Clemens Tönnies (r) durchsetzen.
Felix Magath (l) konnte seine Forderung nach einer Erhöhungs des Etats für die Mannschaft beim Aufsichtsrats-Vorsitzenden Clemens Tönnies (r) durchsetzen.

Felix Magath (l) konnte seine Forderung nach einer Erhöhungs des Etats für die Mannschaft beim Aufsichtsrats-Vorsitzenden Clemens Tönnies (r) durchsetzen.

dpa

Felix Magath (l) konnte seine Forderung nach einer Erhöhungs des Etats für die Mannschaft beim Aufsichtsrats-Vorsitzenden Clemens Tönnies (r) durchsetzen.

Gelsenkirchen. Am Ende hat sich Felix Magath durchgesetzt. Nach einer Unterredung mit Aufsichtsrat Clemens Tönnies hat der Trainer des FC Schalke 04 sein Ziel erreicht.

"Wir haben uns einvernehmlich darauf geeinigt, dass wir das eingenommene Geld aus der vergangenen Saison in die Mannschaft investieren", sagte der Fleischfabrikant, der die Konsolidierung des Klubs verschieben muss. Mit dieser Kehrtwende des Aufsichtsrats dürften Magath 30 Millionen Euro für Transfers zur Verfügung stehen.

Ursprünglich hatte Tönnies zehn Millionen Euro plus Transfererlöse zugebilligt, "weil wir zuletzt zu sehr auf Pump gelebt haben", hatte er jüngst noch erklärt. Magath hatte vor der Unterredung noch einmal betont, dass das Risiko geringer sei, das Geld in qualitativ hochwertige Spieler anzulegen, als mittelmäßige Spieler zu verpflichten und den Verein zu entschulden.

Somit bleiben Rául (Real Madrid), Zvejzdan Misimovic (Wolfsburg) und Ibrahim Afellay (Eindhoven) mögliche Verstärkungen. Tönnies erwartet offenbar nun eine adäquate Gegenleistung. "Damit ist eine Basis gelegt, um den sportlichen Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen", sagte Tönnies. Heißt: Nun ist Felix Magath in der Pflicht.

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