Berlin (dpa) - Das Bundesinnenministerium (BMI) untersucht wegen eines Betrugsverdachts beim Deutschen Karateverband (DKV) die Förderung der Sport-Organisation.

Der DKV sei vom Bundesinnenministerium «zur Prüfung etwaiger zuwendungsrechtlicher Konsequenzen zu einer Stellungnahme aufgefordert» worden, sagte Ministeriumssprecher Philipp Spauschus der «Rheinischen Post». Der Verband war nach Angaben des Ministeriums im vergangenen Jahr mit 180 000 Euro gefördert worden.

Die Essener Staatsanwaltschaft ermittelt einem Bericht der Zeitung zufolge gegen zwei DKV-Funktionäre wegen des Verdachts auf Untreue und Geldwäsche. «Es stimmt, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt», sagte DKV-Präsident Wolfgang Weigert der «Rheinischen Post». Es gelte die Unschuldsvermutung. Im November sollen die Karate-Weltmeisterschaften in Bremen stattfinden.

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