Pferdekontrolle
Springreiter Ludger Beerbaum gibt in seinem Stall in Riesenbeck ein Interview. Foto: Friso Gentsch

Springreiter Ludger Beerbaum gibt in seinem Stall in Riesenbeck ein Interview. Foto: Friso Gentsch

dpa

Springreiter Ludger Beerbaum gibt in seinem Stall in Riesenbeck ein Interview. Foto: Friso Gentsch

Riesenbeck (dpa) - Was für Radfahrer, Schwimmer, Leichtathleten oder Wintersportler längst zum Alltag gehört, gilt seit November auch für Deutschlands beste Pferde: Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) kommt unangemeldet zum Kontrollbesuch.

Die NADA und das Deutsches Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) demonstrierten die neuen Dopingkontrollen für Pferde im Stall von Springreiter Ludger Beerbaum in Riesenbeck. 150 Kontrollen pro Jahr sind geplant. Getestet werden Pferde aus den A-, B- und C-Kadern der drei olympischen Disziplinen Springreiten, Dressur und Vielseitigkeit. Den Großteil der Kosten von rund 150 000 Euro zahlt das DOKR. Die NADA hatte für die neuen Aufgaben eigens eine Veterinärsstelle eingerichtet, die Anfang 2012 besetzt wurde.

Seitdem wurden die Standards für die Durchführung von Trainingskontrollen beim Pferd erarbeitet. Diese Standards regeln die Abwesenheitsmeldungen durch Reiter oder Besitzer, die Durchführung der Proben, den Transport, die Analyse und die Sanktionierung von Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen.

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