Michael Jung posiert mit seinem Pferd Sam. Foto: Franziska Kraufmann
Michael Jung posiert mit seinem Pferd Sam. Foto: Franziska Kraufmann

Michael Jung posiert mit seinem Pferd Sam. Foto: Franziska Kraufmann

dpa

Michael Jung posiert mit seinem Pferd Sam. Foto: Franziska Kraufmann

Luhmühlen (dpa) - Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben beim Turnier-Klassiker in Luhmühlen einen guten Start erwischt. Doppel-Olympiasieger Michael Jung belegt nach dem ersten Dressur-Teil der Vier-Sterne-Prüfung mit seinem Top-Pferd Sam vorläufig den zweiten Platz.

Der 32-Jährige aus Horb kam auf 34,20 Strafpunkte. «Sam ist super drauf. Er ging losgelassen durch die Aufgabe und hat mir ein tolles Gefühl vermittelt», sagte Jung. «Ich bin ein bisschen auf Sicherheit geritten und wollte nicht das Letzte rauskitzeln.»

Besser als er war nur der Belgier Julien Despontin auf Waldano (31,90). Zweitbester Deutscher nach 15 Reitern ist Andreas Dibowski aus Döhle mit It's me (48,40) auf Rang sieben. Im zweiten Teil der Dressur starten am Freitag 23 weitere Paare.

Zuvor war Ingrid Klimke im ersten Dressur-Abschnitt der Drei-Sterne-Prüfung ebenfalls vorerst auf den zweiten Platz gekommen. Die zweimalige Team-Olympiasiegerin wurde auf Hale Bob mit 43,60 Strafpunkten gewertet. Die Neuseeländerin Jonelle Price führte nach zwölf von 28 Paaren auf Cloud Dancer (36,80). Dritter ist Peter Thomsen aus Lindewitt auf Cayenne (48,30).

Die Drei-Sterne-Prüfung zählt für die deutschen Reiter zugleich als nationale Meisterschaft. Im vergangenen Jahr war der Titel nach dem Unfall-Tod des Dortmunders Benjamin Winter im Gelände nicht vergeben worden. Die Geländeritte der beiden Prüfungen in der Lüneburger Heide ist für den Samstag vorgesehen, einen Tag später fallen im abschließenden Springen die Entscheidungen in beiden Wettbewerben.

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