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Ein Rennen wird auf der Galopprennbahn in Iffezheim gestartet.

Ein Rennen wird auf der Galopprennbahn in Iffezheim gestartet.

dpa

Ein Rennen wird auf der Galopprennbahn in Iffezheim gestartet.

Köln (dpa) - Der deutsche Galoppsport steht nach einem erneuten Umsatzrückgang vor einem entscheidenden Jahr. 31 713 497 Euro wurden 2010 bei 1342 Rennen gewettet. Das ist ein Minus von 15,2 Prozent im Vergleich zu 2009.

Als neuer Chefmanager des deutschen Turfs tritt mit Beginn des neuen Jahres Andreas Tiedtke seinen Dienst beim Galopper-Dachverband in Köln an. Tiedtke soll das vor einigen Monaten installierte Dachmarken-Konzept «German Racing» mit Leben erfüllen und den Rennsport in die Erfolgsspur zurückführen.

Die Sicherstellung der deutschen Galopper-Veranstaltungen soll dabei erste Priorität genießen. Angesichts geringerer Rennpreise und mangelnder Startmöglichkeiten in Deutschland gab es in den vergangenen zwölf Monaten die Rekordzahl von knapp 2300 Auslandsstarts deutscher Pferde. Sie verdienten dabei beachtliche 5,8 Millionen Euro.

Erstmals in der Geschichte des deutschen Turfs ist ein ausländischer Besitzer die Nummer eins. Der Godolphin-Rennstall von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed al Maktoum sicherte sich den Titel des erfolgreichsten Besitzers. Fünf Siege bei zehn Starts brachten eine Gewinnsumme von 674 500 Euro.

Jockey Eduardo Pedroza (Gütersloh) und Trainer Christian von der Recke (Weilerswist) holten jeweils ihren vierten nationalen Titel nacheinander. Julian Marinov (Krefeld) wurde gemeinsam mit Cevin Chan (Achim) Champion der Hindernisreiter. Der 17 Jahre alte Sven Schleppi (Bexbach) gewann den Meistertitel der Amateurreiter, Kirsten Schmitt (Lebach) zum fünften Mal das Championat der Amateurreiterinnen.

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