Ludger Beerbaum kassierte mit Casello in Barcelona in der Qualifikation einen Abwurf. Foto: Jim Hollander
Ludger Beerbaum kassierte mit Casello in Barcelona in der Qualifikation einen Abwurf. Foto: Jim Hollander

Ludger Beerbaum kassierte mit Casello in Barcelona in der Qualifikation einen Abwurf. Foto: Jim Hollander

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Ludger Beerbaum kassierte mit Casello in Barcelona in der Qualifikation einen Abwurf. Foto: Jim Hollander

Barcelona (dpa) - Die deutschen Springreiter haben sich beim Abschluss-Turnier der Nations-Cup-Serie in Barcelona souverän für die Finalrunde qualifiziert. Die Equipe von Bundestrainer Otto Becker belegte im ersten Durchgang ohne Strafpunkte Rang eins.

Den Spitzenplatz teilte sich das Quartett mit den Teams der USA und Belgiens. Insgesamt 18 Mannschaften waren an den Start gegangen. Überraschend verpasste Olympiasieger Frankreich als Elfter den Sprung unter die besten acht Equipen, die um die Siegprämie von 500 000 Euro kämpfen. Das Turnier ist insgesamt mit 1,5 Millionen Euro dotiert. In der Finalrunde starten alle Teams wieder bei null.

Das Streichergebnis für Deutschland lieferte in der Qualifikation ausgerechnet der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum, der in Barcelona seinen letzten Nationenpreis-Einsatz hat. Der 53-Jährige aus Riesenbeck kassierte mit Casello einen Abwurf. Dieser blieb ohne Folgen, da vor ihm Christian Ahlmann mit Taloubet, Marcus Ehning mit Pret A Tout und Daniel Deußer mit First Class jeweils Nullrunden gelangen.

Beerbaum hatte in Rio nach dem Gewinn der olympischen Bronzemedaille mit der Mannschaft seinen Abschied aus der Nationenpreis-Equipe angekündigt. Er startet weiter als Privatmann bei Turnieren, will sich aber mehr um seine vielfältigen Geschäfte kümmern.

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