Berlin (dpa) - Sebastian Fuchs braucht noch Zeit, um den zurückgetretenen Beachvolleyball-Olympiasieger Jonas Reckermann ersetzen zu können.

Er müsse in die großen Fußstapfen Reckermanns an der Seite von Julius Brink erst allmählich hineinwachsen, sagte Fuchs den «Stuttgarter Nachrichten». «Ich habe zwar einst Beachvolleyball-Erfolge bei den Junioren gefeiert, war zuletzt aber viele Jahre hauptsächlich in der Halle aktiv. Was jetzt auf mich zukommt, ist etwas ganz anderes.»

Wie Reckermann werde man ihn häufig vorne am Netz finden, sagte Fuchs. Anders als der ruhige Jonas Reckermann sei er eher «ein emotionaler Typ». Fuchs war bereits im Dezember zur Trainingsgruppe des Erfolgsduos Brink/Reckermann gestoßen. In dem Team um die Trainer Markus Dieckmann, Hans Voigt und Stefan Hübner soll auch Reckermann weiter eine noch nicht näher bestimmte Rolle spielen.

In der Saison 2011/12 war Fuchs mit 405 Ballpunkten für den Bundesligisten Netzhoppers KW-Bestensee der Topscorer der Volleyball-Bundesliga. Bereits im Mai vergangenen Jahres bestritten Brink und Fuchs gemeinsam ein Welttour-Turnier in Peking. Reckermann hatte am Donnerstag bekanntgegeben, dass er seine Karriere aufgrund von Rückenproblemen beenden müsse.

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