Unangenehm
Jonas Reckermann tat sich schwer, seine Entscheidung Julius Brink mitzuteilen. Foto: Hannibal

Jonas Reckermann tat sich schwer, seine Entscheidung Julius Brink mitzuteilen. Foto: Hannibal

dpa

Jonas Reckermann tat sich schwer, seine Entscheidung Julius Brink mitzuteilen. Foto: Hannibal

Berlin (dpa) - Beachvolleyball-Olympiasieger Jonas Reckermann hat vor der Verkündung seines Karriereendes wochenlang über die Entscheidung nachgedacht.

Besonders die Frage, wie er es seinem Spielpartner Julius Brink beibringen solle, habe ihm Kopfzerbrechen bereitet, sagte der 33-Jährige in einem von seinem Sponsor Red Bull verbreiteten Interview: «Julius mitzuteilen, dass es vorbei ist, war nicht schön.»

Brink, mit dem Reckermann im August 2012 in London Olympia-Gold gewann, habe jedoch von Anfang an über die gesundheitlichen Probleme Bescheid gewusst. «Meine Situation war relativ eindeutig, da gab's keinen anderen Ausweg. Julius hat auch gar nicht versucht, mich umzustimmen. Im Gegenteil: Er hat mir gesagt, dass meine Entscheidung richtig ist», sagte Reckermann, der vor einer Woche bekanntgegeben hat, dass er seine Karriere aufgrund von Rückenproblemen beenden muss.

Die Diagnose sei «ein Schock» gewesen, sagte Reckermann weiter. Sein Nachfolger an Brinks Seite wird der bisherige Hallen-Volleyballer Sebastian Fuchs.

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