Problematisch
Alexander Winokurow muss mit seiner Doping-Vergangenheit kämpfen. Foto: Nicolas Bouvy

Alexander Winokurow muss mit seiner Doping-Vergangenheit kämpfen. Foto: Nicolas Bouvy

dpa

Alexander Winokurow muss mit seiner Doping-Vergangenheit kämpfen. Foto: Nicolas Bouvy

Paris (dpa) - Der umstrittene Teamchef Alexander Winokurow hat sich vor dem Doping-Hearing beim Weltverband UCI als Opfer dargestellt. «Ich habe mit einer Zweijahressperre bezahlt, ich kann nicht mein ganzes Leben dafür büßen», sagte der Astana-Chef dem Internetportal «cyclingnews».

Winokurow, der sich Anfang November vor der Lizenzkommission der UCI für drei Dopingfälle in seinem Team verantworten muss, spielte damit auf seinen eigenen Fall von 2007 an.

Vor sieben Jahren war der Olympiasieger von London als Astana-Profi des Blutdopings überführt worden. Das hatte 2008 zur Folge, dass das Team mit dem Vorjahressieger Alberto Contador nicht zur Tour de France zugelassen worden war.

Nach den Dopingfällen der Gebrüder Iglinskiy und Ilya Dawidenko riskiert Astana den Lizenzverlust für 2015. Winokurow, der die Verantwortung für die Manipulationsfälle von sich weist, will mit dem Teamarzt und einem Rechtsanwalt zur UCI nach Aigle reisen.

«Das Team hat hart gegen Doping gearbeitet und wir hatten nie Probleme mit der Lizenz-Kommission. Wir halten die Regeln ein», sagte Winokurow. Er verstehe nicht, «warum wir als Team für die Dummheit» einzelner Fahrer zahlen sollten. Bei Astana steht auch Toursieger Vincenzo Nibali unter Vertrag.

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