Michael Albasini (M) jubelt im Ziel der 13. Vuelta-Etappe.
Michael Albasini (M) jubelt im Ziel der 13. Vuelta-Etappe.

Michael Albasini (M) jubelt im Ziel der 13. Vuelta-Etappe.

dpa

Michael Albasini (M) jubelt im Ziel der 13. Vuelta-Etappe.

Ponferrada (dpa) - Der Brite Bradley Wiggins liegt bei der Spanien-Rundfahrt weiter an der Spitze des Gesamtklassements. Den Tagessieg auf der 13. Etappe holte sich der Schweizer Radprofi Michael Albasini nach 158 Kilometern in Ponferrada vor dem Italiener Eros Capecchi.

Schon kurz nach dem Start hatten 27 Profis - unter ihnen der Allgäuer Dominik Nerz - eine Ausreißergruppe gebildet. 20 Fahrer aus dieser Formation machten im Finale nach der schweren Prüfung über fünf Bergwertungen den Tagessieger unter sich aus.

Marcel Kittel aus Arnstadt war zur 13. Etappe nicht mehr angetreten. Der einzige deutsche Etappensieger in Spanien neben Tony Martin war mit seiner Kraft am Ende. Der Vuelta-Debütant will die Tage bis zum Beginn der Straßen-Weltmeisterschaften in Kopenhagen zur Erholung nutzen. «Wir haben Chancen auf eine Medaille», meinte Kittel (Skil-Shimano), der sich in der dänischen Hauptstadt im Straßenrennen in den Dienst des deutschen Kapitäns André Greipel aus Hürth (Lotto-Omega-Pharma) stellen will.

Gefeierter Ehrengast in Ponferrada, dem Schauplatz der Straßen-WM 2014, war der außerhalb Spaniens umstrittene Alberto Contador. Der dreifache Tour-de-France-Gewinner, für den der Italiener Vincenzo Nibali der große Favorit der laufenden Rundfahrt ist, muss sich vom 21. bis 24. November vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in einem Doping-Prozess verantworten.

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