UCI-Präsident
Brian Cookson will die Vorwürfe zu Doping-Verstrickungen des Radsportverbandes aufarbeiten. Foto: Jean-Christophe Bott

Brian Cookson will die Vorwürfe zu Doping-Verstrickungen des Radsportverbandes aufarbeiten. Foto: Jean-Christophe Bott

dpa

Brian Cookson will die Vorwürfe zu Doping-Verstrickungen des Radsportverbandes aufarbeiten. Foto: Jean-Christophe Bott

Aigle (dpa) - Der Radsport-Weltverband UCI hat eine dreiköpfige Kommission zur Doping-Aufarbeitung ernannt. Diese soll besonders den Vorwürfen gegen den Verband im Zusammenhang mit den Doping-Vergehen des gefallenen US-Stars Lance Armstrong nachgehen.

«Sie wird die Probleme untersuchen, mit denen der Radsport in den vergangenen Jahren zu kämpfen hatte, speziell die, in welche die UCI selbst verstrickt war und die ihre Glaubwürdigkeit und die unseres Sports verletzt haben», sagte der neue Präsident Brian Cookson in einem Statement.

Der Kommission sitzt der ehemalige Schweizer Staatsanwalt und Politiker Dick Marty vor, der sich vor allem im Kampf gegen das organisierte Verbrechen und Drogenmissbrauch einen Namen gemacht hat. Die UCI und ihr früherer Präsident Hein Verbruggen werden beschuldigt, Armstrongs Doping-Aktivitäten gedeckt zu haben. Dem Texaner waren nach seinem Geständnis im vergangenen Jahr alle sieben Titel aberkannt worden, die er bei der Tour de France gewonnen hatte.

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