UCI-Chef
Brian Cookson hat dem Doping den Kampf angesagt. Foto: Laurent Gillieron

Brian Cookson hat dem Doping den Kampf angesagt. Foto: Laurent Gillieron

dpa

Brian Cookson hat dem Doping den Kampf angesagt. Foto: Laurent Gillieron

Berlin (dpa) - Bis Ende Januar rechnet UCI-Präseident Brian Cookson mit den Untersuchungsergebnissen der Uni Lausanne zu den Strukturen im umstrittenen Astana-Team. «Danach ist alles möglich», sagte der Brite in der Französischen Botschaft von Berlin bei der Präsentation des Giant-Alpecin-Teams. Er deutete damit auch mögliche Sanktionen an. Die Astana-Mannschaft mit Alexander Winokurow an der Spitze hatte im Dezember die WorldTour-Lizenz erhalten, obwohl fünf Dopingfälle innerhalb von drei Monaten im Team registriert worden waren. «Die Entscheidung der Lizenz-Kommission war für mich frustrierend, aber wir mussten den Regeln folgen», meinte Cookson, der 2013 angetreten war, den Radsport zu säubern und nach den zahllosen Doping-Affären transparenter zu machen. Aber nicht nur aus Lausanne könnte dem Arbeitgeber von Tour-Sieger Vincenzo Nibali noch einiges drohen. Die UCI wartet auch auf den 550-Seiten-Report der Staatsanwaltschaft Padua, die Verbindungen Winokurows und einiger Astana-Profis zu dem lebenslang gesperrten Doping-Arzt Michele Ferrari nachgewiesen hatte.

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