UCI-Präsident
Pat McQuaid wird sich vor der Ausstrahlung des Armstrong-Interviews nicht äußern. Foto: Salvatore di Nolfi

Pat McQuaid wird sich vor der Ausstrahlung des Armstrong-Interviews nicht äußern. Foto: Salvatore di Nolfi

dpa

Pat McQuaid wird sich vor der Ausstrahlung des Armstrong-Interviews nicht äußern. Foto: Salvatore di Nolfi

Aigle (dpa) - Der Radsport-Weltverband UCI wird sich nicht vor Ausstrahlung des aufgezeichneten TV-Interviews mit Lance Armstrong zu Wort melden. Die Sendung mit Oprah Winfrey als Gastgeberin wird am Donnerstagabend (Ortszeit) gezeigt.

«Wir nehmen keine Stellung, bevor das Interview veröffentlicht wird», teilte die UCI mit. Die «New York Times» hatte gemeldet, Armstrong wolle auch gegen die UCI aussagen. Der Verband steht seit langem in der Kritik und sogar unter Verdacht, das Doping-System Armstrong erst möglich gemacht zu haben.

Wenn Medien-Spekulationen der Wahrheit entsprächen, dass Armstrong Doping während seiner Karriere gestanden hätte, sollte er vor der vom Verband ins Leben gerufenen unabhängigen Kommission aussagen, empfahl die UCI in ihrer Stellungnahme.

Im November vorigen Jahres war eine dreiköpfige Kommission unter Vorsitz des englischen Richters Sir Philip Otton gebildet worden. Sie soll die angeblichen Verstrickungen der UCI in die Dopingfälle der Jahre 1999 bis 2005 untersuchen und Korruptionsvorwürfe klären. Bis spätestens Juni 2013 - vor dem Start der 100. Tour de France - sollen die Ergebnisse des Gremiums laut UCI auf dem Tisch liegen.

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