Sieger
Joaquin Rodriguez ist ins Rote Trikot bei der Spanien-Rundfahrt gefahren.

Joaquin Rodriguez ist ins Rote Trikot bei der Spanien-Rundfahrt gefahren.

dpa

Joaquin Rodriguez ist ins Rote Trikot bei der Spanien-Rundfahrt gefahren.

San Lorenzo de El Escorial (dpa) - Der spanische Radprofi Joaquin Rodriguez hat mit seinem zweiten Tagessieg das Rote Trikot bei der 66. Spanien-Rundfahrt erobert.

Der Kapitän der russischen Katjuscha- Mannschaft, der von der Zeitgutschrift von 20 Sekunden profitierte, verdrängte auf der achten Etappe den Franzosen Sylvain Chavanel von der Spitze des Gesamtklassements. Rodriguez gewann nach 177 Kilometern in San Lorenzo mit neun Sekunden Vorsprung vor dem Italiener Michele Scarponi. Als neuer Teamchef bei Katjuscha ist für die kommende Saison Hans-Michael Holczer im Gespräch.

Auf den ersten 35 Kilometern hatte sich eine vierköpfige Ausreißergruppe zusammengefunden, in der auch der Deutsch-Australier Heinrich Haussler fuhr. Der Radprofi aus dem US-Team Garmin Cervélo kann in dieser Saison noch keine großen Resultate vorweisen und hatte den Etappensieg im Visier. Doch sein Fluchtversuch auf schwierigem Terrain mit drei Bergwertungen war 11,5 Kilometer vor dem Ziel zu Ende. Die Entscheidung über den Tagessieg fiel auf dem letzten, bis zu 20 Prozent steilen, zwei Kilometer langen Anstieg zum Kloster San Lorenzo.

Nicht mehr im Rennen sind der dreifache Weltmeister Oscar Freire aus Spanien und der am Vortag auf der Zielgeraden gestürzte US-Profi Tyler Farrar. Damit ist das Kontingent der Sprinter weiter geschrumpft. Zuvor waren der fünffache Tour-de-France-Etappensieger Mark Cavendish (Großbritannien), und der Australier Matthew Goss bereits kurz nach dem Vuelta-Auftakt ausgestiegen.

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