Lombardei-Sieger
Joaquin Rodriguez glänzte schon bei der Vuelta 2012. Foto: Jose Manuel Vidal

Joaquin Rodriguez glänzte schon bei der Vuelta 2012. Foto: Jose Manuel Vidal

dpa

Joaquin Rodriguez glänzte schon bei der Vuelta 2012. Foto: Jose Manuel Vidal

Lecco (dpa) - Radprofi Joaquin Rodriguez hat sich als erster Spanier den Sieg bei der legendären Lombardei-Rundfahrt gesichert.

Bei der 106. Austragung des Rad-Klassikers im Norden Italiens verwies er nach 251 Kilometern Olympiasieger Samuel Sánchez aus Spanien und den Kolumbianer Rigoberto Urán auf die Plätze zwei und drei.

Beim «Rennen der fallenden Blätter» lag Favorit Alberto Contador, der zuletzt die Spanien-Rundfahrt gewonnen hatte, lange Zeit gut im Rennen. In der Schlussphase konnte der Spanier die Attacke seines Landsmannes Rodriguez aber nicht mehr kontern.

Bei teilweise starkem Regen hatte sich Rodriguez rund zehn Kilometer vor dem Ziel in Lecco am letzten Anstieg abgesetzt. «Ich habe gesehen, dass alle müde waren und ich fühlte mich gut, da habe ich es probiert», sagte der 33-Jährige vom Team Katusha. Mit seinem Sieg übernahm er gleichzeitig die Führung in der Weltrangliste. Dieses Jahr hatte Rodriguez bereits den Eintages-Klassiker Flèche Wallonne für sich entschieden.

Weltmeister Philippe Gilbert aus Belgien kam dagegen nicht ins Ziel. Er musste nach einem Sturz rund 20 Kilometer vor der Ziellinie das Rennen beenden. Der letzte europäische Radklassiker dieses Jahres, Paris-Tours, wird am kommenden Wochenende ausgetragen, bevor die Peking-Rundfahrt in Asien auf dem Programm der Pro-Tour steht.

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