Über 70 Personen wurden für den Senatsbericht gehört. Foto: Ian Langsdon
Über 70 Personen wurden für den Senatsbericht gehört. Foto: Ian Langsdon

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dpa

Über 70 Personen wurden für den Senatsbericht gehört. Foto: Ian Langsdon

Paris (dpa) - Der Radsport steht zwar im Vordergrund des aktuellen Dopingskandals in Frankreich, für den Untersuchungsbericht der Anti-Doping-Kommission des französischen Senats wurden aber auch zahlreiche andere Sportarten betrachtet.

Insgesamt sagten vom 14. März bis 13. Juni mehr als 70 Personen aus. Neben Interviews von (früheren) Politikern, Wissenschaftlern und Journalisten finden sich auch Aussagen von Funktionären aus dem Rugby, Schwimmen, der Leichtathletik, Ski alpin, Tennis und Behindertensport.

Am Fußball hatten die Ermittler besonders großes Interesse. So wurde neben zwei früheren Medizinern der französischen Nationalmannschaft in Didier Deschamps auch der aktuelle Nationalcoach befragt. Im Bericht findet sich allerdings nur der Hinweis, die Anhörung des Weltmeisters von 1998 habe hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Zudem wurde Biathlon-Weltmeister Martin Fourcade gehört.

Der Senatsausschuss zeigte in dem Bericht der «L'Équipe» zufolge auch dem deutschen Fußball und der spanischen Regierung die «Gelbe Karte». Der deutsche Fußball habe im vergangenen Jahr nicht eine einzige Blutprobe durchgeführt, und die Regierung in Madrid sei wegen der Puerto-Affäre negativ aufgefallen.

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