André Greipel gewann die 6. Etappe der Tour Down Under im Sprint. Foto: Dan Peled
André Greipel gewann die 6. Etappe der Tour Down Under im Sprint. Foto: Dan Peled

André Greipel gewann die 6. Etappe der Tour Down Under im Sprint. Foto: Dan Peled

dpa

André Greipel gewann die 6. Etappe der Tour Down Under im Sprint. Foto: Dan Peled

Adelaide (dpa) - Andre Greipel hat zum Abschluss der Tour Down Under seinen insgesamt 16. Tagessieg in Australien gefeiert.

Der 31-jährige Radprofi aus Rostock setzte sich bei einem Rundstreckenrennen über 85,5 Kilometer in Adelaide im Sprint vor Mark Renshaw aus Australien und dem Briten Andrew Fenn durch. Greipel hat damit bereits zum vierten Mal die letzte Etappe der Down-Under-Rundfahrt gewonnen, davon dreimal in Serie.

Greipel hatte bereits am Freitag die vierte Etappe gewonnen und war zum Auftakt knapp hinter Gerrans Zweiter geworden. «Ich bin wirklich glücklich, die Tour Down Under erneut mit einem Tagessieg abschließen zu können», sagte der deutsche Meister im Ziel. «Der neue Kurs hier in Adelaide ist sehr schnell, aber wir haben genug Erfahrung im Team, um uns dem anzupassen. Großes Kompliment an meine Teamgefährten: Sie haben klasse gearbeitet, so dass ich mich voll auf den Endspurt konzentrieren konnte», fügte Greipel hinzu.

Den Gesamterfolg beim ersten WorldTour-Rennen der Saison sicherte sich zum dritten Mal nach 2006 und 2012 der australische Meister Simon Gerrans. Er distanzierte am australischen Nationalfeiertag nach sechs Etappen seinen Landsmann Cadel Evans um eine Sekunde. Hinter dem ehemaligen Tour-de-France-Sieger belegte der Italiener Diego Ulissi Rang drei. «Ein sehr schöner Sieg für uns. Ich hatte heute sehr schnelle Beine und habe meine Möglichkeiten in diesen Tagen gut ausgeschöpft», meinte der 33-jährige Gerrans, der auch bei der Tour de France bereits das Gelbe Trikot übergestreift hatte. «Es war aber ein sehr nervöser Tag, weil mehrere Fahrer noch hätten gewinnen können», sagte er. «Wir haben versucht, immer an der Spitze zu bleiben und uns aus allem herauszuhalten. Ich bin froh, dass ich unversehrt geblieben bin.»

Weniger gut konnte sich Marcel Kittel in Szene setzen, der zuvor das der Tour vorgeschaltete Kriterium auf dem Fünften Kontinent gewonnen hatte. Der Erfurter hatte mit dem Ausgang der Sprintentscheidungen nichts zu tun. Hingegen durfte Rick Zabel, Sohn des früheren Supersprinters Erik Zabel, mit seinem ersten Profirennen zufrieden sein. Er belegte in der Wertung der jüngsten Fahrer den achten Platz. Als bester Deutscher schloss der Berliner Simon Geschke die Tour mit drei Minuten Rückstand auf Rang 24 ab.

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