Frankfurt/Main (dpa) - Der Start des erkrankten Radprofis John Degenkolb bei der WM im spanischen Ponferrada ist weiter stark gefährdet.

Nach Auskunft seines Managers Jörg Werner wird sich erst am Montag entscheiden, ob der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zum Finale der Titelkämpfe am 28. September beim Straßenrennen an den Start gehen kann.

Der 25-Jährige befindet sich wegen eines angeschwollenen Lymphknotens im Lendenbereich weiter im Krankenhaus in Frankfurt/Main. «Frühestens morgen kann er das Krankenhaus verlassen - wenn es seine Blutwerte zulassen. Zur Überwachung der Wirkung der verabreichten Antibiotika müsste er dann bis Montag noch zweimal kurz zurück», sagte Werner der Nachrichtenagentur dpa.

Wenn die Werte am Montag keine Auffälligkeiten mehr zeigen sollten, könnte Degenkolb mit leichtem Training beginnen und am Mittwoch nach Ponferrada fliegen. Vor seiner Erkrankung zählte der vierfache Etappensieger der Vuelta zum Favoritenkreis.

Ein fast auf Tischtennisballgröße angeschwollener Lymphknoten als Folge einer verschmutzten Schürfwunde hatte Degenkolb nach der Rückkehr aus Spanien zur sofortigen Arztvisite gezwungen.

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