Jens Heppner muss vorerst keine Konsequenzen als Sportdirektor seines Teams fürchten. Foto (2002): Maurizio Brambatti Foto: Maurizio_Brambatti
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dpa

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Berlin (dpa) - Der frühere Telekom-Radprofi Jens Heppner muss im Zuge seiner positiven Dopingprobe bei der Tour de France vorerst keine direkten Konsequenzen durch das Team NetApp-Endura mit Blick auf seine Rolle als Sportdirektor fürchten.

«Die Nachtests von 1998 stehen in keinem Zusammenhang mit der erfolgreichen Arbeit, die Jens Heppner bei uns im Team seit 2010 leistet. Ich weiß, dass die Ergebnisse mit der Art, wie wir seit vier Jahren erfolgreich eine neue Generation von Radsportlern fördern, nichts gemeinsam haben. Unser Team steht für einen absolut sauberen Radsport. Deshalb schauen wir nach vorn», wird Teamchef Ralph Denk in einer Stellungnahme des zweitklassigen Rennstalls zitiert. Allerdings soll es zu dem Fall noch interne Gespräche geben.

Bei Heppner konnte im Untersuchungsbericht des französischen Senats eine Dopingprobe vom 14. Juli 1998 eindeutig einem positiven Wert von Nachanalysen aus dem Jahr 2004 zugeordnet werden. Heppner hatte in der Vergangenheit Doping stets bestritten und beteuert, von systematischem Doping beim Team Telekom nichts mitbekommen zu haben.

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