Johan Bruyneel wird nicht zur Anhörung beim belgischen Radsportverband erscheinen. Foto: Nicolas Bouvy
Johan Bruyneel wird nicht zur Anhörung beim belgischen Radsportverband erscheinen. Foto: Nicolas Bouvy

Johan Bruyneel wird nicht zur Anhörung beim belgischen Radsportverband erscheinen. Foto: Nicolas Bouvy

dpa

Johan Bruyneel wird nicht zur Anhörung beim belgischen Radsportverband erscheinen. Foto: Nicolas Bouvy

Brüssel (dpa) - Johan Bruyneel hat dem belgischen Verband bei der Untersuchung der Doping-Affäre um Lance Armstrong einen Korb gegeben.

Der ehemalige Teamchef des geständigen Ex-Radprofis, dem ebenfalls jahrelanger Doping-Betrug in den gemeinsamen Teams vorgeworfen wird, sagte seine Teilnahme an einer für Dienstag in Brüssel geplanten Anhörung kurzfristig ab, wie der belgische Radsportverband RLVB verkündete.

Bruyneel wurde wie Armstrong in dem umfangreichen Beweisdossier der US-Anti-Doping-Agentur USADA vorgeworfen, einen Doping-Ring in den Rennställen US Postal und Discovery Channel betrieben zu haben. Im Gegensatz zu Armstrong ging der Belgier aber gegen die Vorwürfe vor - ein Termin für eine Verhandlung bei der USADA steht noch nicht fest.

Derweil hatte Belgiens Verband eine eigene Untersuchung eingeleitet und Bruyneel vorgeladen. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach der Ex-Teamchef mit dem RLVB kooperieren wolle.

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