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Rabobank-Mannschaftsarzt Geert Leinders soll für EPO-Doping verantwortlich sein. Foto: Guillaume Horcajuelo

Rabobank-Mannschaftsarzt Geert Leinders soll für EPO-Doping verantwortlich sein. Foto: Guillaume Horcajuelo

dpa

Rabobank-Mannschaftsarzt Geert Leinders soll für EPO-Doping verantwortlich sein. Foto: Guillaume Horcajuelo

Brüssel (dpa) - Der belgische Radsport-Verband hat offenbar ein Untersuchungsverfahren gegen den früheren Rabobank-Mannschaftsarzt Geert Leinders eingeleitet. Das berichten niederländische Medien am Montag.

Hintergrund sind die am Wochenende aufgekommenen Anschuldigungen des früheren Radprofis Danny Nelissen, wonach Leinders zwischen 1996 und 2009 ein organisiertes Dopingprogramm beim niederländischen Radrennstall beaufsichtigt habe.

Leinders war zuletzt auf Teilzeitbasis für das britische Team Sky um Tour- und Olympiasieger Bradley Wiggins tätig, im Herbst vergangenen Jahres wurde sein Vertrag aber nicht mehr verlängert. Nelissens wurde von «RTL.nl» zitiert, wonach er bei Rabobank nie einen Cent für EPO ausgeben musste.

«Das wurde von Teamarzt Leinders organisiert. Man musste es haben, und es war schön, dass es jemand für dich besorgt hat.» Der Amateur-Weltmeister von 1995 hatte seine Laufbahn 1999 im Alter von 28 Jahren wegen Herzproblemen beendet.

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