Stuart O'Grady soll als Vorsitzender der Athletenkommission zurücktreten. Foto: Ben Macmahon
Stuart O'Grady soll als Vorsitzender der Athletenkommission zurücktreten. Foto: Ben Macmahon

Stuart O'Grady soll als Vorsitzender der Athletenkommission zurücktreten. Foto: Ben Macmahon

dpa

Stuart O'Grady soll als Vorsitzender der Athletenkommission zurücktreten. Foto: Ben Macmahon

Sydney (dpa) - Tour-de-France-Rekordteilnehmer Stuart O'Grady wird nach seinem Doping-Geständnis zum Rücktritt als Vorsitzender der Athletenkommission gedrängt.

John Coates fordert als Präsident des Nationalen Olympischen Komitees von Australien (AOC) den Rücktritt: «Mitglieder der Athletenkommission werden nach ihrer Integrität und Führungsqualitäten ausgesucht. Mitglieder aus unserem Olympia-Team in London, die Stuart gewählt haben, dürften wütend sein, dass sie einen Betrüger unterstützt haben», wurde Coates in einer Pressemitteilung zitiert.

O'Grady könnte auch drei öffentliche Auszeichnungen wie die Order of Australia Medal verlieren. Seine Erfolge bei den Olympischen Spielen (Gold 2004, Silber 1992, zweimal Bronze 1996) dürften dagegen ähnlich wie im Fall Jan Ullrich kaum aberkannt werden.

Der Australier hatte gestanden, EPO im Vorfeld der Tour 1998 genommen zu haben. Nach dem Festina-Skandal habe er EPO aber nicht mehr angerührt. O'Gradys Probe wurde in dem Untersuchungsbericht als «verdächtig» auf EPO aufgeführt. Am Montag hatte der Australier, der zusammen mit dem Amerikaner George Hincapie mit 17 Teilnahmen Rekordstarter bei der Frankreich-Rundfahrt ist, seine Karriere beendet.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer