Millionenspiel
Lance Armstrong könnten seine Dopingvergehen noch teuer zu stehen kommen. Foto: Nicolas Bouvy

Lance Armstrong könnten seine Dopingvergehen noch teuer zu stehen kommen. Foto: Nicolas Bouvy

dpa

Lance Armstrong könnten seine Dopingvergehen noch teuer zu stehen kommen. Foto: Nicolas Bouvy

Austin (dpa) - Ex-Radprofi Lance Armstrong hat ein Gericht in seiner Heimatstadt Austin/Texas aufgefordert, einen Prozess auf Rückzahlung von 12 Millionen Dollar (9,2 Millionen Euro) abzuwehren. Das meldete die Nachrichtenagentur AP.

Die Versicherungs-Gesellschaft SCA-Promotion hatte den geständigen Doper im Februar verklagt, diese Summe zurückzuerstatten.

Armstrong hatte sich das Geld als ausgehandelte Prämie für seinen siebten Tour-de-France-Sieg 2005 vor Gericht erstritten. Schon damals wollte SCA mit dem Verweis auf Doping-Indizien nicht zahlen, wurde aber dazu verurteilt.

Nachdem Armstrong Doping Anfang des Jahres öffentlich gestanden hatte, klagte SCA mit dem Argument, der einstige Seriensieger hatte damals einen Meineid geleistet. Der Texaner hatte behauptet, niemals gedopt zu haben. Armstrong waren im Oktober 2012 vom Weltverband UCI alle seine Toursiege aberkannt worden, zudem ist er lebenslang gesperrt.

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