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Lance Armstrong zeigt sich von den Ermittlungen wenig beeindruckt.

Lance Armstrong zeigt sich von den Ermittlungen wenig beeindruckt.

dpa

Lance Armstrong zeigt sich von den Ermittlungen wenig beeindruckt.

Austin (dpa) - Die Ermittlungen in den USA gegen Lance Armstrong lassen den Tour-de-France-Rekordsieger nach eigener Aussage kalt. «Sie haben keinen Einfluss auf mich», sagte der 39-Jährige dem «Sydney Morning Herald».

Ab dem 16. Januar wird Armstrong bei der Tour Down Under in Australien sein letztes Profirennen außerhalb der USA in Angriff nehmen. Armstrong, gegen den US-Behörden unter Chefermittler Jeff Novitzky vorgehen, fahre nur noch zum Spaß und werde wie angekündigt seine Karriere 2011 langsam ausklingen lassen.

«Ich habe fünf Kinder zu versorgen, ich leite meine Foundation und habe - theoretisch - noch den Job, Rennen zu fahren und täglich hart zu trainieren», erklärte der 39-jährige Texaner. Die Ermittlungen beeinträchtigten ihn nicht «bei der täglichen Arbeit». Nach Anschuldigungen seines ehemaligen Teamkollegen Floyd Landis (USA) ermitteln die US-Behörden seit Mai 2010 gegen Armstrong wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und Betrugs.

Der Aktive und Manager des RadioShack-Teams, in dem auch der deutsche Radprofi Andreas Klöden fährt, wies Spekulationen zurück, dass er zukünftig als Präsident des Weltradsport-Verbandes UCI infrage kommen könnte. «Mit fast 40 sind die Radsporttage vorbei. Ich fahre jetzt nur noch zum Spaß, aus Fitnessgründen», sagte er der Zeitung. Seine Verbindungen zum Radsport würden sich in Zukunft in seiner Teamarbeit und Wohltätigkeitsrennen erschöpfen.

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