Andy Schleck ist natürlich nicht glücklich mit der Entlassung seines Bruders. Foto: Nicolas Bouvy
Andy Schleck ist natürlich nicht glücklich mit der Entlassung seines Bruders. Foto: Nicolas Bouvy

Andy Schleck ist natürlich nicht glücklich mit der Entlassung seines Bruders. Foto: Nicolas Bouvy

dpa

Andy Schleck ist natürlich nicht glücklich mit der Entlassung seines Bruders. Foto: Nicolas Bouvy

Albi (dpa) - Der Luxemburger Radprofi Andy Schleck ist sauer auf das Team RadioShack, das seinen Bruder Fränk nach Ablauf von dessen Dopingsperre nicht weiterbeschäftigen will.

«Wenn ich sagen würde, was ich wirklich denke, könnten sie das gegen mich verwenden, um mich auch zu entlassen», erklärte Andy Schleck vor dem Start der siebten Etappe der Tour de France in Montpellier.

Am Abend zuvor hatte das Team mitgeteilt, man werde die Zusammenarbeit mit Fränk Schleck nicht erneuern. Der Tourdritte von 2011 war im Vorjahr positiv auf das Diuretikum Xipamid getestet und anschließend für 12 Monate gesperrt worden. Das Präparat kann zum Verschleiern anderer Substanzen eingesetzt werden. Die Sperre läuft am 14. Juli ab.

Auch der Berliner Radprofi Jens Voigt zeigte sich überrascht von der RadioShack-Entscheidung. «Ich bin geschockt. Es ist ja kein Geheimnis, dass wir gute Freunde sind», sagte der 41-Jährige, der ebenfalls für die Luxemburger Mannschaft fährt.

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