Die Ausgangsposition ist sehr gut. Borussia Dortmund besitzt alle Chancen, in dieser Saison alle Erwartungen in der Bundesliga zu übertreffen. Trainer Jürgen Klopp scheint der richtige Mann im richtigen Moment am richtigen Platz. Wenn es doch nicht immer diese verflixten Momentaufnahmen wären.

Klopp kam, enttäuscht von seiner Mannschaft, aus dem Trainingslager zurück. Gegen Mönchengladbach und Cottbus gab es Niederlagen. Die Klopp nicht überbewerten will, aber "fehlende Wettkampfspannung" ist ihm schon aufgefallen. Die "Wohlfühl-Atmosphäre", die seinen Profis angenehm auffällt, könnte am Ende kontraproduktiv sein. Zuviel Harmonie, sagt der Erfolgstrainer, sei nicht gut.

Im spanischen Marbella hat Klopp der Biss gefehlt. Das wird sich sein Team schon am Sonntag in Köln nicht leisten können, obwohl sich der 1. FC Köln nicht als Tormaschine erwiesen hat. Für Klopp ist die "Station Köln" ein wichtiger Fingerzeig, in welche Richtung die Reise geht. Er geht davon aus, dass sich sein Team stabilisiert. In der Spitzengruppe. Aber sagen wird er das nicht.

Prognose: Dortmund kann tatsächlich im internationalen Geschäft landen. cfi

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