"Wir holen mehr Punkte als in der Hinrunde", sagt Lukas Podolski. Dass die Kölner auch mehr Tore schießen als die zehn kläglichen aus 17Spielen, hat er nicht gesagt. Aber wahrscheinlich gedacht. Zumal Podolski selbst erst ein Mal getroffen hat, und die überbordenden Feierlichkeiten bei seiner Rückkehr im Sommer 2009 dieser Bilanz so gar nicht standhalten.

Erstaunlich, dass der Verein an seinem Trainer-Novizen Zvonimir Soldo trotz so viel Trostlosigkeit im Spiel und der Tabelle festgehalten hat. Das hat es in Köln vor dem unantastbaren Christoph Daum lange nicht gegeben - und liegt vor allem an der stabilen, effizienten Defensive, nur Leverkusen und Schalke kassierten weniger Tore (13) als der FC (15).

Manager Meier lobt salbungsvoll die Ruhe im Umfeld des Vereins, der Trainer das Winter-Trainingslager im türkischen Belek. Aber letztlich wird das Schicksal des FC daran hängen, ob man weitere Folterauftritte im heimischen Stadion vermeiden kann - und dort trotz Kreativ-Loch auch mal die Großen ärgern kann. Weil der FC die Heimpunkte im Abstiegskampf braucht. Und: Weil sonst die Stimmung kippt.

Prognose: Köln landet zwischen Platz 13 und 15. kup

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