Durchwachsen
Michael Phelps ist noch nicht in Topform.

Michael Phelps ist noch nicht in Topform.

dpa

Michael Phelps ist noch nicht in Topform.

Austin (dpa) - Schwimm-Star Michael Phelps ist mit zwei Siegen und einer überraschenden Vorlauf-Niederlage in die WM-Saison gestartet. Beim Meeting in Austin/Texas gewann der 14-malige Olympiasieger aus den USA nach dem Rennen über 100 Meter Schmetterling auch über 100 Meter Rücken.

Dagegen hatte der 25-jährige Phelps nach einem verbummelten Vorlauf auf Rang 16 das Finale über 200 Meter Freistil deutlich verfehlt.

«Es gibt noch jede Menge zu tun, aber hier gegen die anderen zu schwimmen, gibt mir etwas mehr Motivation», betonte Phelps nach dem ersten Wettkampf in dieser Saison auf der 50-Meter-Bahn und mit Blick auf die WM in Shanghai vom 16. bis 31. Juli. Im teaminternen Duell gegen Ryan Lochte, der in Abwesenheit von Phelps bei der Kurzbahn-WM in Dubai im Dezember sechsmal Gold gewonnen hatte, stand es nach zwei von drei Wettkampftagen in Austin 2:1 für Phelps.

Nachdem Phelps am Freitag bereits die 100 Meter Schmetterling (52,55 Sekunden) gegen seinen teaminternen Widersacher (53,65) gewonnen hatte, war der Erfolg über 100 Meter Rücken in 54,14 Sekunden der zweite Sieg. Hier wurde Lochte Dritter (54,95). Indiskutabel waren dagegen die 1:55,40 Minuten von Phelps, mit denen er das Finale über 200 Meter Freistil als 16. im Vorlauf klar verpasst hatte. Das B-Finale entschied er in 1:49,90 Minuten für sich. Sieger das A-Finals wurde in 1:49,25 Minuten Ryan Lochte, der nach ebenfalls mäßigen 1:53,81 Minuten gerade noch als Achter in den Endlauf geschwommen war.

Bei den Frauen zeigte sich das erst 15 Jahre alte Nachwuchstalent Melissa Franklin gut in Form und holte sich zwei Siege gegen die etablierte Konkurrenz. Über 50 Meter Freistil belegte sie mit 25,50 Sekunden den ersten Platz, ebenso in 2:10,89 Minuten über 200 Meter Schmetterling. Für Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen könnte damit eine weitere Konkurrentin heranwachsen.

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