Das Deutsche Stutenderby in Düsseldorf ist auch ein gesellschaftliches Ereignis. Dancing Rain gilt als Favorit.

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Sehen und gesehen werden: Am Sonntag wird das Deutsche Stuten-Derby in Düsseldorf ausgetragen.

Sehen und gesehen werden: Am Sonntag wird das Deutsche Stuten-Derby in Düsseldorf ausgetragen.

Nanninga

Sehen und gesehen werden: Am Sonntag wird das Deutsche Stuten-Derby in Düsseldorf ausgetragen.

Düsseldorf. Für den Düsseldorfer Reiter-und Rennverein ist das wichtigste Rennen des Jahres schon vor dem Start am Sonntag (17 Uhr) auf der Galopprennbahn am Grafenberg ein gutes Geschäft. Für jeweils 40 000 Euro wurden drei Pferde für das Deutsche Stutenderby um den 153. Henkel-Preis der Diana nachgemeldet. Das Rennen der besten dreijährigen Stuten ist mit insgesamt 606 000 Euro dotiert, davon gehen maximal 348 450 Euro an die Siegerin.

Als Favoritin an der Wettbörse startet Epsom-Oaks-Siegerin Dancing Rain mit dem irischen Weltklassejockey Kieren Fallon. Trainer Peter Schiergen (Köln) meldete die in dieser Saison ungeschlagene Stute Navarra Queen mit Andrasch Starke ebenfalls nach. Schiergen sattelt zudem die Außenseiterin Alkhana aus dem Stall Weißenhof der Familie Hoyer aus Neuss-Gnadental.

Der 16-jährige Schüler Dennis Schiergen reitet Alkhana

Im Sattel sitzt der 16-jährige Dennis Schiergen (Foto). Der Trainersohn und Schüler des Norbert-Gymnasiums in Knechtsteden bei Neuss wurde bei der Rennwoche in Bad Harzburg mit sieben Siegen Meeting-Champion.

Das geschichtsträchtige Rennen ist im Jahre 1857 erstmals in Berlin-Tempelhof gelaufen worden. Von 1948 bis 2003 war es auf dem Mülheimer Raffelberg angesiedelt. Seit 2006 ist der Düsseldorfer Reiter-und Rennverein der Veranstalter mit zunehmender Internationalisierung.

Zudem gilt es als ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis mit dem begehrten Empfang durch den Henkel-Vorstandschef Kasper Rorsted. Nicht nur im VIP-Zelt ist „Mut zum Hut“ gefragt. Zumindest ähnelt das landschaftlich reizvoll gelegene Hippodrom der Landeshauptstadt mit seiner ungewöhnlichen Linienführung an die königliche Bahn im englischen Ascot.

Eintritt am Sonntag ab 13 Uhr; 1. von neun Rennen 14.15 Uhr; 6. Rennen: Preis der Diana 17 Uhr

 

Düsseldorf-Grafenberg, Rennbahnstraße 20

 

Einzelkarte 5 Euro; ermäßigt: 2,50 Euro; Personen unter 16 und Behinderte frei

 

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