Griechenland steht nach dem 1:0 in der Ukraine erstmals seit 16 Jahren wieder in der Endrunde.

Griechenlands Held in der Ukraine: Dimitrios Salpinggidis.
Griechenlands Held in der Ukraine: Dimitrios Salpinggidis.

Griechenlands Held in der Ukraine: Dimitrios Salpinggidis.

dpa

Griechenlands Held in der Ukraine: Dimitrios Salpinggidis.

Donezk. Otto Rehhagel hat in seinem 100. Spiel als Griechenlands Nationaltrainer seine erste Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft perfekt gemacht.

Dimitrios Salpingidis bescherte seinem Team im Playoff-Rückspiel in der Ukraine mit seinem Tor in der 31. Minute den 1:0 (1:0)-Erfolg in Donezk, der nach dem 0:0 im Hinspiel für den Europameister von 2004 das Ticket zur Endrunde in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) bedeutete.

Für Griechenland ist es die zweite Teilnahme an einer Endrunde. Die Ukraine dagegen muss auf ihre zweite WM verzichten und kann sich nun bereits auf die gemeinsam mit Polen ausgetragene EM 2012 konzentrieren.

Obwohl die Griechen nach dem 0:0 im Hinspiel unter Zugzwang waren, hatte Rehhagel wie erwartet auf seine bewährte Defensiv-Taktik gesetzt und eine Fünfer-Abwehrreihe aufgeboten.

Die Gastgeber erwischten zwar den besseren Start, doch Schewtschenko setzte nach einer guten Parade des griechischen Torhüters Alexandros Tzvorvas den Nachschuss neben das Tor. Zzvorvas war auch in der 18. Minute bei einem Freistoß von Alexander Aliew zur Stelle, im Gegenzug verstolperte Salpingidis zwölf Meter vor dem Tor die erste Chance der Griechen.

In der 31.Minute machte der Mittelfeldspieler von Panathinaikos Athen es dann aber besser, als er nach einem Pass Giorgios Samaras vollendete. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Ukrainer den Druck. Doch bei den wenigen Chancen war Tzvorvas jeweils zur Stelle. Zehn Minuten vor dem Ende verstolperte der eingewechselte Leverkusener Theofanis Gekas die Chance zur Vorentscheidung. Für die Griechen liefen auch der Schalker Pilatsikas und der Nürnberger Charisteas auf.

Bei den Ukrainern stand Bayern Münchens Mittelfeldspieler Anatoli Timoschtschuk als einziger Legionär in der Startformation. Alle anderen Spieler kamen von Uefa-Cup-Sieger Schachtjor Donezk oder Dynamo Kiew.

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