Degenfechter
Auch das Degenteam um Jörg Fiedler verpasste die Olympia-Qualifikation. Foto: Valdrin Xhemaj

Auch das Degenteam um Jörg Fiedler verpasste die Olympia-Qualifikation. Foto: Valdrin Xhemaj

dpa

Auch das Degenteam um Jörg Fiedler verpasste die Olympia-Qualifikation. Foto: Valdrin Xhemaj

Vancouver (dpa) - Die Olympischen Spiele finden erstmals ohne deutsche Fechtmannschaft statt. Beim Weltcup in Vancouver (Kanada) verpasste auch das Degenteam die Qualifikation für Rio 2016.

Jörg Fiedler (Leipzig), Niklas Multerer, Stephan Rein und Constantin Böhm (alle Heidenheim) mussten sich mit Rang sechs begnügen. «Wir sind sehr enttäuscht. Wir hatten es selbst in der Hand, aber die Aufgabe war am Ende zu groß», sagte Sportdirektor Sven Ressel.

In den Wochen zuvor waren bereits die deutschen Florettherren sowie die Degen- und Säbeldamen gescheitert. Damit kann der Deutsche Fechter-Bund nach aktuellem Stand der Olympia-Qualifikation nur vier Individualteilnehmer für Rio melden.

Das deutsche Quartett war in Vancouver mit einem hoffnungsvollen 31:28 gegen Venezuela in den letzten Mannschafts-Weltcup gestartet. Doch das 30:45 im Viertelfinale gegen Weltmeister Ukraine sorgte für Ernüchterung. Im ersten Platzierungsgefecht gelang den Schützlingen von Bundestrainer Didier Ollagnon ein 44:43 gegen Japan, der abschließenden Kampf um Rang fünf ging jedoch gegen Italien mit 39:43 verloren. Ungarn qualifizierte sich durch ein 42:36 im Finale gegen Kasachstan für die Olympischen Spiele.

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