Florettfechter Benjamin Kleibrink will den dritten deutschen Meistertitel in Serie. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Florettfechter Benjamin Kleibrink will den dritten deutschen Meistertitel in Serie. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Florettfechter Benjamin Kleibrink will den dritten deutschen Meistertitel in Serie. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

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Florettfechter Benjamin Kleibrink will den dritten deutschen Meistertitel in Serie. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Tauberbischofsheim (dpa) - Fecht-Olympiasieger Benjamin Kleibrink strebt bei den deutschen Florettmeisterschaften an diesem Wochenende in Tauberbischofsheim nach 2010 und 2011 seinen dritten Titelgewinn in Serie an.

«Allerdings ist es für mich nicht das Entscheidendste, einen Hattrick zu machen. Natürlich möchte ich gern gewinnen, das ist keine Frage», sagte der 26-Jährige, der für den gastgebenden FC Tauberbischofsheim startet. Im Olympia-Jahr hat für ihn die London-Qualifikation oberste Priorität.

Wegen seiner langen Verletzungspause nach einem Motorradunfall im April 2011 ist für Kleibrink das Olympia-Ticket nur noch über die Mannschaft möglich. «Momentan schätze ich die Chancen als ganz gut ein. Die WM in Catania 2011 lief für uns recht ordentlich. Damit haben wir jetzt eine gute Grundlage, um die Qualifikation noch zu schaffen», sagte der Linkshänder. In Catania wurden Deutschlands Florett-Experten Dritte und wahrten damit ihre Möglichkeiten, den Start in London doch noch wahr zu machen.

Im Herrenflorett erwartet Bundestrainer Ulrich Schreck ein «Hauen und Stechen» auf hohem Niveau. Auf einen Favoriten wollte sich Schreck nicht festlegen. «Der Meistertitel ist ein Prestigetitel. Und den wollen alle mitnehmen», sagte Schreck. Nach seiner Pause vor einem Jahr in Offenbach gilt der viermalige Weltmeister Peter Joppich (Koblenz) als härtester Kleibrink-Kontrahent im Einzel. Für beide stehen bislang jeweils vier nationale Titel zu Buche.

Ebenfalls ihren dritten Titel nacheinander will Carolin Golubytskyi (FC Tauberbischofsheim). In den Mannschaftsentscheidungen am Sonntag starten die Teams von der Tauber als Vorjahresgewinner.

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