Robert Harting kritisiert die WADA. Foto: Ennio Leanza
Robert Harting kritisiert die WADA. Foto: Ennio Leanza

Robert Harting kritisiert die WADA. Foto: Ennio Leanza

dpa

Robert Harting kritisiert die WADA. Foto: Ennio Leanza

Frankfurt (dpa) - Mit Blick auf die jüngst aufgedeckte Korruption im russischen Spitzensport hält Olympiasieger Robert Harting die Politik der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) für gescheitert.

«Das System ist erst fair, wenn auch Länder und Verbände gesperrt werden, die sich nicht an die Regeln halten», schrieb der Diskus-Werfer in einem Beitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».

Der Athlet begründet seine Kritik mit dem Fall der russischen Mittelstreckenläuferin Julija Stepanowa, die in einer Dokumentation der ARD Doping zugab und Beweise für die Verflechtung von Trainern wie Funktionären in ein Manipulationssystem vorlegte. Vor zwei Jahren habe sich die WADA dem Bericht zufolge informiert. «Dass bis jetzt keine Konsequenzen erkennbar sind, (...), ist das Ende des Vertrauens in diese Einrichtung», kritisiert Harting.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer