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Sebastian Coe ist der Chef des Organisationskomitees für London 2012.

Sebastian Coe ist der Chef des Organisationskomitees für London 2012.

dpa

Sebastian Coe ist der Chef des Organisationskomitees für London 2012.

London (dpa) - Eineinhalb Jahre vor dem Start der Olympischen Spiele 2012 in London ist ein riesiger Testlauf für das künstliche Hirn der Spiele angelaufen. In 200 000 Stunden Tests soll die Computerzentrale auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden.

In einem 2000 Quadratmeter großen Technologie-Labor würden die Computerverbindungen aller 34 olympischen Sportstätten simuliert. «Jedes mögliche Szenario wird durchgespielt», sagte einer der Organisatoren. Es geht dabei etwa darum, die Übermittlung falscher Ergebnisse oder Zeitmessungen zu verhindern.

«Wenn ein Athlet die Ziellinie überquert, dann will er sofort seine Zeit auf der Anzeigetafel sehen und nicht erst darauf warten müssen», sagte der Chef des olympischen Organisationskomitees, Sebastian Coe. Die Computerspezialisten müssen für die Spiele 9500 Computer, 1000 Netzwerk- und Sicherheitsgeräte sowie 900 Server unter einen Hut bringen. Allein für die Tests sind eine halbe Million Zeilen Codierungen notwendig.

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