Die Vorwürfe der Eisschnelllauf-Gemeinschaft sind nach einer Woche der medialen Gegenoffensive keine Überraschung mehr, advokatische Winkelzüge noch weniger.

Dass die Beweislast allein beim anklagenden Weltverband liegt, ist eine Selbstverständlichkeit - aber die Forderung ein Schuss ins eigene Knie: Denn der ISU liegen 14 Proben mit einem erhöhten Retikulozyten-Wert seit 2000 vor. Als indirekter Beweis reicht das allemal für eine Sperre. Jetzt muss der Weltverband die Beweise nur noch ähnlich offensiv auf den Tisch legen, wie die Angeklagten gegen sie vorgehen.

olaf.kupfer@wz-plus.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer