Adham Sharara
Adham Sharara ist Präsident vom Tischtennis-Weltverband ITTF. Foto: Friso Gentsch

Adham Sharara ist Präsident vom Tischtennis-Weltverband ITTF. Foto: Friso Gentsch

dpa

Adham Sharara ist Präsident vom Tischtennis-Weltverband ITTF. Foto: Friso Gentsch

Lausanne (dpa) - Die Veranstalter werben mit den besten zwölf Europäerinnen und Europäern, aber beim Nachfolge-Turnier des Europe Top 12 sind nur zwei Tischtennisprofis pro Nation zugelassen - ein Nachteil für Deutschland.

Obwohl in der relevanten Dezember-Weltrangliste drei deutsche Damen und sogar vier Herren zu den besten zwölf Europäern gehören, ist lediglich ein Quartett qualifiziert.

Nach der Regeländerung kämpfen lediglich der Olympiadritte Dimitrij Ovtcharov (Orenburg/Russland), Rekord-Europameister Timo Boll (Düsseldorf) sowie die Mannschafts-Europameisterinnen Jiaduo Wu (Metz/Frankreich) und Petrissa Solja (Linz/Österreich) um insgesamt 50 000 US-Dollar Preisgeld.

Grund dafür sei, teilte Weltverbands-Präsident Adham Sharara auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit, dass der Europacup im kommenden Februar in Lausanne (Schweiz) das offizielle und einzige Qualifikationsturnier für den Weltcup sei. Beim Europe Top 12 waren über 40 Jahre lang die besten zwölf Spielerinnen und Spieler ohne Beschränkung der Teilnehmerzahl pro Land startberechtigt.

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