DFL will mehr Einbindung von Fußballfans.

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Stadioneinsatz gegen Rechtsradikale: Ralf Jäger.

Stadioneinsatz gegen Rechtsradikale: Ralf Jäger.

dpa

Stadioneinsatz gegen Rechtsradikale: Ralf Jäger.

Düsseldorf. Der Innenminister Nordrhein-Westfalens, Ralf Jäger (SPD), setzt im Kampf gegen die Gewalt im Fußballstadion V-Leute ein. Jäger beantwortete eine entsprechende Kleine Anfrage der Piraten im Landtag. Demnach sollen von 2008 bis 2012 zehn Vertrauenspersonen von den Polizeibehörden eingesetzt worden sein. Die Piraten nennen diesen Einsatz „nicht vereinbar mit einer rechtsstaatlichen Demokratie“. Das Ministerium begründet die Maßnahmen dagegen damit, dass seit Jahren zunehmend Personen registriert werden, „von denen Gefahren für Leib und Leben Unbeteiligter“ ausgeht. Der Einsatz insbesondere gegen Rechtsradikale richte sich „ausschließlich gegen Gefahrenverursacher und nicht gegen die Gesamthat friedlicher Fans“.

Andreas Rettig will Fans in die DFL-Strukturen einbinden

In Frankfurt gingen am Dienstag Fanvertreter und Deutsche Fußball Liga nach monatelangen Streitigkeiten um das Sicherheitskonzept einen großen Schritt aufeinander zu. Verantwortliche auch aus der Ultra-Szene kamen mit den Spitzenfunktionären Christian Seifert und Andreas Rettig zusammen. „Es gab viel Redebedarf und es gibt immer noch viel Redebedarf“, sagte Jan-Henrik Gruszecki als Sprecher des Aktionsbündnisses 12:12. Rettig kündigte an, dass bei einem weiteren Treffen über die Einbindung von Fans in die Strukturen von DFB und DFL gesprochen werden soll. Red

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