Shorttrack
Die deutschen Shorttracker wollen von der EM ein Lebenszeichen senden.

Die deutschen Shorttracker wollen von der EM ein Lebenszeichen senden.

dpa

Die deutschen Shorttracker wollen von der EM ein Lebenszeichen senden.

Heerenveen (dpa) ­ Die Europameisterschaften am Wochenende in Heerenveen sollen für die deutschen Shorttracker ein Aufbruchsignal werden.

Mit dem neuen Bundestrainer Michael Kooreman, dem Comeback von Robert Seifert und der ansteigenden Formkurve der Routiniers Christin Priebst (27) sowie Paul Herrmann (25) wollen sie in der niederländischen Eisschnelllauf-Hochburg nach unbefriedigender erster Saison-Hälfte ein Lebenszeichen senden. Mindestens eine Medaille ist das Ziel der Deutschen, bei denen der Coach aus dem US-Bundesstaat Michigan neue Motivation weckte.

Nach dem Olympia-Winter hatten mit Aika Klein, Susanne Rudolph, Sebastian Praus und dem Vancouver-Fünften Tyson Heung gleich vier Leistungsträger ihre Karriere beendet und eine schmerzliche Lücke hinterlassen. In den bisherigen vier Shorttrack-Weltcups waren die deutschen Läufer mit einer Ausnahme nicht über mittlere und hintere Plätze hinausgekommen und hatten selbst im europäischen Vergleich deutlich hinter den Besten gelegen.

Vor dem EM-Start gab sich Paul Herrmann kämpferisch und optimistisch: «Ich merke, wie ich immer besser in Form komme. Mit der Staffel wollen wir eine Medaille, und im Mehrkampf will ich auf einer Strecke ins Finale. Mindestens.» Das gleiche Ziel verkündete Christin Priebst, die 2010 in Dresden zur deutschen Europameister-Staffel gehörte und nun mit ihren Gefährtinnen den Titel zu verteidigen hat. Bei den Männern ist Italien Titelverteidiger; im Mehrkampf treten Katerina Novotná (Tschechien) und Nicola Rodigari (Italien) als Europameister an.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer