NADA
Das Signet der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA). Foto: Roland Scheidemann

Das Signet der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA). Foto: Roland Scheidemann

dpa

Das Signet der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA). Foto: Roland Scheidemann

Bonn (dpa) - Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) unterstützt das Vorhaben eines freiwilligen GPS-Ortungssystems, mit dem Doping-Fahnder die Athleten für Kontrollen orten können.

«Wir nehmen solche Kritik, aber auch die konstruktiven Vorschläge der Athleten sehr ernst», erklärte die NADA zu einem entsprechenden Vorstoß von Tischtennis-Star Timo Boll.

Initiiert wurde das Projekt, ein freiwilliges Ortungssystem für Doping-Tests in Deutschland zu schaffen, vor längerer Zeit von dem Leichtathleten Jonas Plass. «Wir begleiten das Projekt bereits seit der Konzeptionierung vor einem Jahr und befürworten die technische Zusatzoption für die Dopingkontrollplanung», teilte die NADA mit. «Das Projekt ist derzeit in der Forschungsphase.»

Der frühere WM-Dritte Boll hatte seinen Vorstoß mit der Kritik am sogenannten ADAMS-Meldesystem verbunden. Es verlangt, dass Top-Athleten ihre regelmäßigen Termine drei Monate im Voraus angeben sollen. «Das ist bei mir nicht möglich, weil ich fast nur unterwegs bin. Es kann halt einfach mal passieren, dass man das Aktualisieren vergisst», sagte der Weltranglisten-Neunte.

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