NADA
Das Signet der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA.

Das Signet der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA.

dpa

Das Signet der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA.

Berlin (dpa) - Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) übernimmt in Zukunft das komplette Kontrollsystem im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh).

Vom 1. Januar 2011 an ist bei einem Dopingverstoß nun die NADA für das Vorgehen von der ersten Anhörung des Athleten bis hin zur Verfahrenseinleitung verantwortlich. Die Zuständigkeit für die Sanktionierung bei einem Verfahren liegt in erster Instanz bei der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS). Auf eine entsprechende Vereinbarung einigten sich beide Organisationen, gab die NADA am 10. Dezember bekannt.

Das Pilotprojekt gilt als erster Schritt zur Übernahme des sogenannten Ergebnismanagements für die großen, olympischen Sportverbände. Mit mehreren Verbänden seien bereits Gespräche geführt worden. «So werden das Ermittlungs- wie auch das Sanktionsverfahren von einer unabhängigen Institution durchgeführt», sagte die kommissarische NADA-Geschäftsführerin Anja Berninger.

Mit einer flächendeckenden Einführung des Modells hofft die NADA, in Zukunft eine sportartübergreifende Gleichbehandlung aller betroffenen Athleten zu erreichen.

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