Weltmeister Sebastian Vettel wischt sich nach dem Training den Schweiß ab.
Weltmeister Sebastian Vettel wischt sich nach dem Training den Schweiß ab.

Weltmeister Sebastian Vettel wischt sich nach dem Training den Schweiß ab.

dpa

Weltmeister Sebastian Vettel wischt sich nach dem Training den Schweiß ab.

Budapest (dpa) - Nach einer Nachtschicht seiner Mechaniker hat Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel im Abschlusstraining zum Großen Preis von Ungarn die schnellste Runde gedreht. Der WM-Spitzenreiter benötigte für den 4,381 Kilometer langen Hungaroring in seinem Red Bull 1:21,168 Minuten.

Zweiter wurde Ferrari-Pilot Fernando Alonso mit 0,301 Sekunden Rückstand. Jenson Button (+0,471) belegte im McLaren Rang drei vor Mark Webber im zweiten Red Bull. McLaren-Fahrer Lewis Hamilton, am Freitag noch Trainingsschnellster, musste sich mit Rang sieben begnügen.

Für Vettel zahlte sich damit wohl eine Sonderschicht seiner Crew in der Nacht zum Samstag aus. Zum ersten Mal in dieser Saison verstieß das Red-Bull-Team damit gegen die Sperrstunde, wie der Internationale Automobilverband FIA mitteilte. Die Arbeiten in der Garage dauerten demnach bis über die erlaubte Uhrzeit 2.00 Uhr morgens an. Die Sperrstunden-Regelung gilt seit diesem Jahr. Vier Ausnahmen hat jedes Team zur Verfügung, Red Bull nutzte diese Möglichkeit zum ersten Mal.

Wie die BBC berichtete, seien umfangreiche Änderungen am Auto von WM-Spitzenreiter Vettel vorgenommen worden. Vor allem am Heck wurde demnach gearbeitet. «Wir müssen uns verbessern, um nach vorn zu kommen», hatte Vettel nach Platz fünf im Freitagstraining gefordert. Der Weltmeister hatte zuletzt am Nürburgring zum ersten Mal in dieser Saison das Podium verpasst und bangt wegen der erstarkten Verfolger um sein komfortables Polster in der Gesamtwertung.

Vor dem elften Saisonrennen am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) hat der Titelverteidiger 77 Zähler Vorsprung auf Webber. Hamilton liegt 82 Punkte zurück, Alonso sogar 86.

Zweitbester Deutscher im letzten Training vor der Qualifikation am Nachmittag war Mercedes-Fahrer Nico Rosberg als Sechster. Michael Schumacher fuhr im zweiten Silberpfeil auf Rang acht. Nick Heidfeld kam im Lotus-Renault als Elfter zurück an die Box. Für Force-India-Pilot Adrian Sutil reichte es nur zu Rang 16, Timo Glock musste sich im Marussia-Virgin mit Platz 23 begnügen.

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