Blitzlichtgewitter
Sebastian Vettel (r) und Mark Webber posieren mit dem RB7 für die Fotografen.

Sebastian Vettel (r) und Mark Webber posieren mit dem RB7 für die Fotografen.

Sebastian Vettel (l) und Teamkollege Mark Webber posieren auf den Rädern des neuen RB7 sitzend.

Weltmeister Sebastian Vettel (l) und Teamkollege Mark Webber posieren für die Fotografen.

Sebastian Vettel (l) und Teamkollege Mark Webber enthüllen den neuen RB7.

Sebastian Vettel (l) und Mark Webber zerren an der am Wagen festhängenden Plane.

Der neue Rennwagen RB7 von Red Bull wartet auf seine Enthüllung.

Nase und Frontflügel haben beim RB7 ein markantes Aussehen.

dpa, Bild 1 von 7

Sebastian Vettel (r) und Mark Webber posieren mit dem RB7 für die Fotografen.

Valencia (dpa) - Er rieb sich die Hände, allerdings wohl wegen der morgendlichen Frische. «Es sieht sehr interessant aus», sagte der Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel nach dem ersten Blick auf sein neues Dienstauto mit der Nummer 1.

RB7 heißt der Wagen, mit dem der Heppenheimer die Mission Titelverteidigung am 1. Februar um 10.04 Uhr mit der ersten Ausfahrt auf dem Circuit Ricardo Tormo von Valencia endgültig einläutete. Eine Vorhersage für die Saison, die am 13. März mit dem Großen Preis von Bahrain beginnt, wollte Vettel noch nicht machen: «Es ist zu früh.»

Gespannt warteten rund 300 Fotografen, Kameraleute und Journalisten vor der Red-Bull-Box. Mechaniker rollten den Red Bull, bedeckt mit einem blauen Tuch, aus der Garage. Vettel, sichtbar gut gelaunt, und sein Teamkollege Mark Webber enthüllten anschließend den neuen Wagen: Auch er trägt die Nase höher, ein Trend, der sich bei Ferrari und Mercedes sowie anderen Teams bereits abzeichnete.

Nur wenige Wochen blieben dem Team, um den Nachfolger des weltmeisterlichen RB6 fertigzustellen. «Es war die kürzeste Produktionszeit in der Red-Bull-Geschichte», betonte Teamchef Christian Horner, der mit seiner Mannschaft und dem neuen Auto die Verteidigung des Fahrer- und Konstrukteurstitels ansteuern will.

«Was auch immer wir erreicht haben, macht uns alle sehr stolz und kann uns niemand mehr nehmen. Das ist natürlich ein großes Plus», sagte sein Starpilot Vettel. «Aber wir starten in eine neue Saison bei Null. Jeder hat die Chance, Weltmeister zu werden.»

Rund fünf Wochen bleiben Vettel und seinem Team noch, um den Red Bull rennfertig zu machen. «Selbst nach einem Test brauchen wir noch ein bisschen mehr Zeit, um wirklich zu verstehen, wie stark wir sind», meinte Vettel, zum Auftakt der Testfahrten in Valencia in 1:13,769 Minuten die schnellste Zeit erzielte. die schnellste Zeit erzielt. Der 23-Jährige fuhr in seinem neuen Red Bull RB07 93 Runden. Force-India-Testfahrer Nico Hülkenberg wurde in 1:13,938 Zweiter.

Vettel rechnet auch in diesem Jahr wieder mit einigen Auf und Abs. «Die Saison ist lang und vielleicht verändern sich Dinge während der Meisterschaft», meinte der 23-Jährige mit Blick auf die WM mit erstmals 20 Rennen. Es sei natürlich kein Geheimnis, dass es gut ist, wenn ein Auto schnell ist und und zuverlässig. «Wenn das Auto von Beginn an beides ist, ist das der Jackpot.»

Ein reines Glücksspiel wird die Titelverteidigung aber sicher nicht. Ferrari, McLaren, Mercedes und vielleicht ein Außenseiter, der durchstartet: die Konkurrenz wird Vettel und Red Bull jagen. «Es ist wahrscheinlich eine schwierigere Situation als im vergangenen Jahr: In diesem Jahr wollen wir versuchen, den Titel zu verteidigen», sagte Vettel. «Wenn wir genauso an die Saison herangehen würden, wie an die vergangene, würden wir nicht vorwärtskommen.»

Doch das will Vettel. Ob er dabei möglicherweise irgendwann sogar mal den Titelrekord von Kumpel Michael Schumacher (7) einstellen könnte, wird immer wieder gern spekuliert. Vettel selbst kommentiert das mit seinem eigenen Humor. «Es macht keinen Sinn, sich so ein Ziel zu setzen. Aber wenn es ich schaffen würde, würde es mir auch nichts ausmachen», sagte Vettel grinsend.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer