Dietrich Mateschitz
Der Red-Bull-Besitzer ist vom derzeitigen Regelwerk in der Formel 1 wenig begeistert. Foto: Jan Woitas

Der Red-Bull-Besitzer ist vom derzeitigen Regelwerk in der Formel 1 wenig begeistert. Foto: Jan Woitas

dpa

Der Red-Bull-Besitzer ist vom derzeitigen Regelwerk in der Formel 1 wenig begeistert. Foto: Jan Woitas

Salzburg (dpa) - Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hat seine Kritik am neuen Formel-1-Regelwerk erneuert.

«Im Moment ist einfach der Wurm drinnen. Es ist ein Reglement, das hinten und vorne nicht stimmt», sagte der Chef von Weltmeister Sebastian Vettel der österreichischen Nachrichtenagentur APA in einem Interview. Aus Sicht von Mateschitz ist das zu Saisonbeginn geänderte Regelwerk zu komplex und gefährdet das Interesse an der Motorsport-Königsklasse.

«Ein Rennen sollte kein Bastelwerk sein, das sich aus verschiedenen Bedingungen, Bestrafungen, Disziplinen und Reglements zusammensetzt», erklärte der österreichische Milliardär. Die Formel 1 fährt in diesem Jahr mit völlig neuen Turbo-Hybridmotoren, zudem wurde die erlaubte Benzinmenge für die Rennen reduziert und der Strafenkatalog erweitert. Das zuletzt dominierende Red-Bull-Team wurde in diesem Jahr von Mercedes an der Spitze abgelöst.

Mateschitz hatte schon mehrfach die Regel-Revolution als unsinnig beklagt. Mögliche Auswirkungen seien langweilige Rennen und sinkender Publikumszuspruch. «Als Folge davon leiden die Medienpräsenz, das Sponsorinteresse und vieles mehr, in Summe die gesamte Formel 1. Diesen Kreislauf sollte man besser heute als morgen unterbrechen», forderte Mateschitz.

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