Daytona Beach (dpa) - Ein schwerer Unfall mit zwei verletzten Fahrern hat das 24-Stunden-Rennen in Daytona an der Ostküste Floridas überschattet.

Der Italiener Matteo Malucelli war am Samstagabend in sehr langsamer Fahrt auf dem Weg an die Box, als der von der Pole Position gestartete José Guillermo «Memo» Gidley von dieser Situation offensichtlich überrascht wurde.

Mit mehr als 200 Stundenkilometern krachte der 42 Jahre alte Mexikaner mit seiner Corvette am Ende der dritten Rennstunde in das Heck des Ferrari. Durch die Wucht des Aufpralls, die einer Explosion glich, wurden beide Fahrzeuge in die Luft katapultiert und auseinandergerissen. Malucelli erlitt eine Gehirnerschütterung und Prellungen. Gidley kam bei dem Horrorcrash mit Knochenbrüchen am linken Arm und Bein ebenfalls glimpflich davon. Allerdings klagte er nach Auskunft seines Teams über Rückenschmerzen. Die behandelnden Ärzte im Krankenhaus sprachen von einer «instabilen Fraktur im Rücken» und schlossen eine weitere Operation nicht aus.

Den Sieg holten die Chevrolet-Piloten Joao Barbosa (Portugal), Sébastien Bourdais (Frankreich), Christian Fittipaldi (Brasilien) und Lokalmatador Burt Frisselle (USA). Als bester deutscher Teilnehmer belegte DTM-Champion Mike Rockenfeller, der den US-Langstreckenklassiker 2010 gewonnen hat, in einer weiteren Corvette den vierten Platz.

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