Zolder (dpa) - Robert Huff hat am zweiten Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft hauchdünn die Führung in der Gesamtwertung verteidigt.

Der Brite gewann am Ostersonntag im belgischen Zolder den ersten Tageslauf. Im zweiten Rennen muste sich der Chevrolet-Pilot jedoch nach einem Crash mit dem späteren Sieger Gabriele Tarquini im Seat León mit Rang sechs begnügen.

Chevrolet dominierte den dritten Saisonlauf auf dem 4,108 Kilometer langen Traditionskurs nach Belieben. Alain Menu (Schweiz) und Titelverteidiger Yvan Muller (Frankreich) stellten mit den Plätzen zwei und drei den Dreifacherfolg sicher. Huff gewann das wegen einer Safety-Car-Phase auf 15 Runden verlängerte Rennen nach 61,62 Kilometern in 29:18,807 Minuten.

Im zweiten Tageslauf verspielte er seine Siegchance durch ein zu ungestümes Überholmanöver. Er knallte mit dem Führenden Tarquini zusammen. Als Sechster konnte er jedoch noch wertvolle Punkte holen. Tarquini siegte nach 13 Runden in 22:07,752 Minuten knapp vor Menu und dem Portugiesen Tiago Monteiro in einem weiteren Seat León.

Großes Pech hatte Franz Engstler. Der BMW-Pilot aus Kempten schied im ersten Lauf nach einem unverschuldeten Unfall in der vierten Runde aus. Die Mechaniker konnten den stark beschädigten 320 TC zwar noch auf den letzten Drücker reparieren, aber mehr als Rang zwölf war im zweiten Rennen nicht drin.

Nach vier von 24 Läufen führt Huff (70 Punkte) mit einem Zähler Vorsprung vor seinem Chevrolet-Kollegen Menu (69). Tarquini (51) verdrängte Weltmeister Muller (48) vom dritten Gesamtplatz.

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